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EY-Umfrage: Immer mehr Haushalte wollen von Öl und Gas wegkommen

Laut dem „Energiebarometer 2026“ der Beratungsfirma EY wollen immer mehr österreichische Haushalte von Öl und Gas wegkommen. Für die Studie wurden 1.000 Personen zwischen 18 und 65 Jahren Ende August bis Mitte September befragt. Die hohen Energiepreise bleiben demnach für viele Menschen eine Belastung.

Veröffentlicht am 20.10.2026

Redaktionell geprüft am 20.10.2026

Bei der Wärmeversorgung liegt Fernwärme mit 36 Prozent inzwischen klar vorne, vor Gas mit 25 Prozent. Wärmepumpen nutzen 15 Prozent der Haushalte, ein Anstieg von zehn Prozent im Vorjahr. Photovoltaik kommt laut EY auf knapp zehn Prozent der Haushalte, andere Quellen wie Solarthermie oder Biomasse bleiben deutlich seltener.

Besonders bei Öl zeigt sich Wechselbereitschaft: 64 Prozent der Öl-Haushalte wollen auf eine andere Energiequelle umsteigen, 34 Prozent planen das bereits konkret. Als Gründe nennen die Befragten vor allem die Preisentwicklung und den Wunsch nach Unabhängigkeit, seltener den Klimaschutz. Bei Gas ist gut die Hälfte der Haushalte wechselwillig.

Auch beim Strom zeigt sich Bewegung: 15 Prozent haben 2026 den Anbieter gewechselt, 21 Prozent zumindest den Tarif. Einen Heimspeicher besitzen inzwischen 55 Prozent der Haushalte, 2025 waren es 48 Prozent. EY-Expertin Christina Khinast-Sittenthaler sagt, der Wechselwille bei Öl habe sich im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt.

Was das für Haushalte bedeutet

Die Umfrage zeigt, dass Heimspeicher mittlerweile bei mehr als der Hälfte der Haushalte angekommen sind, während Photovoltaik selbst noch bei knapp jedem zehnten Haushalt genutzt wird. Laut EY gäbe es bei alternativen Energiequellen noch großes Potenzial, wofür es aber zusätzliche Anreize brauche.

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