Ertragsdaten · Tirol

Photovoltaik-Ertrag in Tirol – je Gemeinde

Eine Photovoltaikanlage in Tirol erzeugt Strom aus Sonnenlicht und kann je nach Höhenlage, Ausrichtung und Verschattung durch das Gebirge unterschiedlich viel Ertrag liefern. Die Kosten hängen von Anlagengröße, Dachform und gewähltem Installateur ab, während der Ablauf von der Beratung über den Netzanschluss bis zur Inbetriebnahme mehrere Schritte umfasst. Dieser Leitfaden zeigt, worauf Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer bei einer PV-Anlage in Tirol achten sollten.

Redaktionell geprüft am 25. September 2026
1.134
kWh pro kWp und Jahr (Median)
713–1.387
Spanne zwischen den Gemeinden
276
Gemeinden ausgewertet

Erträge je Gemeinde

Spezifischer Photovoltaik-Ertrag je Gemeinde in Tirol
#
1Rum Innsbruck-Land883 m1.387
2Ainet Lienz2.019 m1.378
3Innsbruck Innsbruck-Stadt953 m1.373
4Stanz bei Landeck Landeck1.523 m1.361
5Fiss Landeck2.426 m1.356
6Serfaus Landeck2.011 m1.341
7Abfaltersbach Lienz1.314 m1.338
8Gaimberg Lienz765 m1.336
9Thurn Lienz865 m1.335
10Nauders Landeck2.454 m1.334
10 von 276 Gemeinden angezeigt · · Alle Gemeinden als CSV

Jahresverlauf

Monatlicher Anteil am Jahresertrag, Median der Gemeinden in Tirol

Monatlicher Anteil am Jahresertrag in Tirol

Ihre Anlage berechnen

11.096
kWh pro Jahr in Rum (6063)
1.387
kWh pro kWp und Jahr (PVGIS)

Schätzwert auf Basis langjähriger Durchschnittsdaten (PVGIS). Der tatsächliche Ertrag hängt von Verschattung, Ausrichtung, Anlagenqualität und Wetter ab und kann deutlich abweichen.

Ertrag = spezifischer Ertrag × Anlagengröße, für optimal geneigte, unverschattete Module. Methodik · Alle Gemeinden im Bundesland

Photovoltaik Tirol: Anbieter, Kosten und Ablauf

Wie hoch ist der Ertrag einer Photovoltaikanlage in Tirol?

Der Ertrag einer Solaranlage in Tirol schwankt stark, weil Täler, Hangneigungen und Berggipfel die Sonneneinstrahlung an einzelnen Standorten deutlich verändern. In einer Auswertung über 276Quelle: PV Portal – Auswertung PVGIS je Bundesland · geprüft 25.09.2026 Tiroler Gemeinden liegt der mittlere spezifische Ertrag bei 1.134 kWh pro kWp und JahrQuelle: PV Portal – Auswertung PVGIS je Bundesland · geprüft 25.09.2026, während sonnenreiche Lagen bis zu 1.387 kWh pro kWp und JahrQuelle: PV Portal – Auswertung PVGIS je Bundesland · geprüft 25.09.2026 erreichen können. In stark verschatteten oder ungünstig ausgerichteten Lagen sinkt der Ertrag hingegen bis auf 713 kWh pro kWp und JahrQuelle: PV Portal – Auswertung PVGIS je Bundesland · geprüft 25.09.2026. Ein Vergleich mit benachbarten Bundesländern zeigt, dass die Bandbreite in Tirol größer ausfällt als in flacheren Regionen.

BundeslandErtrag minErtrag MedianErtrag max
Tirol713 kWh pro kWp und JahrQuelle: PV Portal – Auswertung PVGIS je Bundesland · geprüft 25.09.20261.134 kWh pro kWp und JahrQuelle: PV Portal – Auswertung PVGIS je Bundesland · geprüft 25.09.20261.387 kWh pro kWp und JahrQuelle: PV Portal – Auswertung PVGIS je Bundesland · geprüft 25.09.2026
Vorarlberg811 kWh pro kWp und JahrQuelle: PV Portal – Auswertung PVGIS je Bundesland · geprüft 25.09.20261.152 kWh pro kWp und JahrQuelle: PV Portal – Auswertung PVGIS je Bundesland · geprüft 25.09.20261.253 kWh pro kWp und JahrQuelle: PV Portal – Auswertung PVGIS je Bundesland · geprüft 25.09.2026
Salzburg667 kWh pro kWp und JahrQuelle: PV Portal – Auswertung PVGIS je Bundesland · geprüft 25.09.20261.119 kWh pro kWp und JahrQuelle: PV Portal – Auswertung PVGIS je Bundesland · geprüft 25.09.20261.294 kWh pro kWp und JahrQuelle: PV Portal – Auswertung PVGIS je Bundesland · geprüft 25.09.2026
Kärnten889 kWh pro kWp und JahrQuelle: PV Portal – Auswertung PVGIS je Bundesland · geprüft 25.09.20261.219 kWh pro kWp und JahrQuelle: PV Portal – Auswertung PVGIS je Bundesland · geprüft 25.09.20261.345 kWh pro kWp und JahrQuelle: PV Portal – Auswertung PVGIS je Bundesland · geprüft 25.09.2026

Wer die technischen Grundlagen einer Anlage besser verstehen möchte, findet eine allgemeine Einführung im Beitrag Wie funktioniert Photovoltaik? Einfach erklärt.

Welche Anbieter bieten Photovoltaik in Tirol an?

In Tirol sind regionale Installationsbetriebe und überregionale Fachfirmen tätig, die Photovoltaikanlagen planen, montieren und ans Netz anschließen. Ein Vergleich mehrerer Angebote lohnt sich, da Leistungsumfang, Montagesystem und Serviceleistungen zwischen den Anbietern variieren können. Achten Sie auf einschlägige Referenzen im alpinen Gelände, da Schneelast, Hangneigung und Zufahrtswege bei der Montage eine Rolle spielen. Informationen zu regionalen Förderstellen in der Landeshauptstadt finden Sie im Beitrag Photovoltaik-Förderung Innsbruck, landesweite Details zeigt die Übersicht Photovoltaik-Förderung Tirol.

Mit welchen Kosten müssen Sie für eine PV-Anlage in Tirol rechnen?

Die Gesamtkosten einer Photovoltaikanlage in Tirol hängen von der gewählten Anlagengröße, der Dachkonstruktion, dem Montagesystem sowie einem allfälligen Stromspeicher ab. Auch die Entfernung zum nächsten Netzanschlusspunkt und die Zugänglichkeit des Standorts beeinflussen den Installationsaufwand und damit die Kosten. Da sich Förderbedingungen und Zuschusshöhen laufend ändern können, empfiehlt es sich, aktuelle Informationen bei der zuständigen Förderstelle einzuholen. Einen Überblick zu den Förderungen in Tirol bietet die Seite Photovoltaik-Förderung Tirol.

Wie läuft die Installation einer Photovoltaikanlage in Tirol ab?

Die Umsetzung einer PV-Anlage in Tirol folgt in der Regel einem strukturierten Ablauf, der mehrere Schritte umfasst:

  • Erstberatung und Standortanalyse zur Einschätzung von Dachausrichtung, Neigung und Verschattung
  • Einholung und Vergleich mehrerer Angebote von Installationsbetrieben
  • Antrag auf Netzanschluss beim zuständigen Netzbetreiber
  • Montage der Module, des Wechselrichters und gegebenenfalls eines Speichers
  • Technische Abnahme und Inbetriebnahme der Anlage
  • Einreichung eines Förderantrags bei der zuständigen Stelle, sofern die Voraussetzungen erfüllt sind

Die Reihenfolge kann je nach Anbieter und Netzbetreiber leicht variieren, der grundsätzliche Ablauf bleibt jedoch vergleichbar.

Nächste Schritte

Wenn Sie eine Solaranlage in Tirol planen, beginnen Sie mit einer Prüfung Ihres Dachs hinsichtlich Ausrichtung, Neigung und möglicher Verschattung durch umliegende Berge oder Gebäude. Holen Sie anschließend mehrere Angebote regionaler Installationsbetriebe ein und vergleichen Sie diese hinsichtlich Leistung, Materialqualität und Serviceumfang. Klären Sie frühzeitig mit dem zuständigen Netzbetreiber die Anschlussbedingungen und prüfen Sie über die Seite Photovoltaik-Förderung Tirol, welche Fördermöglichkeiten aktuell bestehen. Für einen grundlegenden Einstieg in die Funktionsweise von Photovoltaikanlagen hilft zusätzlich der Beitrag Wie funktioniert Photovoltaik? Einfach erklärt.

Häufige Fragen

Der mittlere Ertrag einer Photovoltaikanlage in Tirol liegt bei 1.134 kWh pro kWp und JahrQuelle: PV Portal – Auswertung PVGIS je Bundesland · geprüft 25.09.2026, während er in sonnenreichen Lagen bis zu 1.387 kWh pro kWp und JahrQuelle: PV Portal – Auswertung PVGIS je Bundesland · geprüft 25.09.2026 erreichen kann. Im Vergleich zu Vorarlberg oder Salzburg ist die Bandbreite in Tirol größer, da Höhenlage und Verschattung durch Berge stärker ins Gewicht fallen.

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